Pflegebetrug in Deutschland - Der Feind an meinem Bett (spiegel.de)

CZ - 30.09.2019
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Pflegebetrug in Deutschland
Der Feind an meinem Bett


(Quelle: spiegel.de, Kristina Gnirke, Isabell Hülsen, 27.09.2019)


Kriminelle Pflegedienste nutzen die Not von Familien aus: Sie schicken unqualifiziertes Personal, rechnen überhöhte Stundensätze ab. Ein Milliardenbetrug an den Kassen und ein Spiel mit dem Leben schwer kranker Menschen.


Barbara Maier* wollte alles richtig machen, als ihr Bruder vor einem Jahr aus der Klinik entlassen wurde. Auf keinen Fall wollte sie, dass er weit weg in einem Heim versorgt wird. Er sollte zu Hause leben, im thüringischen Bad Salzungen, damit schnell mal jemand aus der Familie vorbeischauen kann, um seine Hand zu halten oder ihm über die Stirn zu streicheln.

Sie machte sich auf die Suche nach einem Pflegedienst, der ihren Bruder rund um die Uhr zu Hause betreuen konnte. Nach Profis, die wissen, was zu tun ist. Etwa wenn er keine Luft mehr bekommt, weil die Kanüle in seinem Hals verstopft ist, und nur 60 Sekunden bleiben, bevor er erstickt.

Maiers Bruder Ralph*, 55, benötigt Intensivpflege, weil ihn an einem Sommertag vor drei Jahren eine Wespe in den Arm gestochen hat. Er war Bademeister und stand am Beckenrand des Freibads, als ihm schwindlig und schlecht wurde. Ein Kollege fand ihn später zusammengebrochen auf der Toilette. Der Notarzt reanimierte ihn. Ein allergischer Schock hatte sein

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Bildquelle: Print Screen spiegel.de


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