Ex-CEO der Zürich Versicherung Schweiz, Joachim Masur, steigt bei Orahou ein

MS - 04.06.2019.
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Ex-CEO der Zürich Versicherung Schweiz investiert in Startup und mehr Transparenz bei Alters- und Pflegeheimen:

Joachim Masur steigt bei Orahou ein

Zürich, 13. Mai 2019  –  Sechs Jahre führte Joachim Masur die Zürich Schweiz als CEO. Jetzt fördert der ehemalige Spitzenmanager als Investor Startups und fokussiert auf VR- und Beratungsaktivitäten. Anfangs Mai ist Joachim Masur in den Verwaltungsrat der Helvetic Care AG eingetreten und engagiert sich dort mit einem substantiellen Seed-Investment. „Die Altersvorsorge und ein würdiges Leben im Alter gehören zu den dringlichsten Problemen der Schweiz. Wir werden mit der Bewertungs- und Vergleichsplattform www.orahou.com und dem Vorsorgeinstrument WIA75 die Qualität des Lebens und Wohnens im Alter steigern und gleichzeitig die Kosten senken“, so Joachim Masur.

Die Helvetic Care AG hat im Januar 2019 mit www.orahou.com die erste unabhängige Bewertungs- und Vergleichsplattform für Alters- und Pflegeheime lanciert. Erstmals können damit über 400‘000 betagte Schweizerinnen und Schweizer sowie ihre Angehörigen vor Eintritt in ein Alters- und Pflegeheim die Leistungen und Kosten einem Vergleichstest unterziehen. Mit dem Spitzenmanager Joachim Masur erhalten die Gründer Martin Spinnler und Tobias Pflugshaupt-Trösch eine starke Unterstützung. „Die Gründer von Helvetic Care haben ein gesellschaftsrelevantes Problem unserer Zeit erkannt und präsentieren eine Lösung, die mich begeistert und vollends überzeugt: sie hilft dem Menschen, aber auch der gesamten Gesellschaft“, sagt Joachim Masur. „Als Vertreter der Generation Babyboomer sind unsere Eltern nun in einem Alter, in dem zunehmend Pflegebedürftigkeit auftritt. Allerdings werden sie dabei mit einem komplexen, intransparenten und teuren System konfrontiert, das sie hilflos zurücklässt – und genau das wollen wir ändern“.
„Joachim Masur ist aufgrund seiner unternehmerischen Erfahrung und einem starken Netzwerk unser idealer Partner. Seine Expertise im Bereich der Alters- und Pflegevorsorge unterstützt uns darin, ein Angebot von Lebenslösungen für die alternde Bevölkerung zu entwickeln und diese vor dem finanziellen Ruin zu bewahren“, sagt Martin Spinnler.

Tatsächlich weist das Schweizer Alters- und Pflegeheimwesen eine starke Intransparenz auf und überrascht mit horrenden Kosten, welche alle Einkommensschichten betrifft. Schätzungen zufolge fehlen den Menschen in der Schweiz über 250‘000 Franken im Alter. Jeder zweite Bewohner und jede zweite Bewohnerin eines Alters- oder Pflegeheims ist auf Ergänzungsleistungen angewiesen, wird somit zum Sozialfall. Untragbare Aussichten, wie Martin Spinnler und Tobias Pflughaupt-Trösch, die Gründer von Helvetic Care klarstellen: „Mit unserer Vergleichsplattform wollen wir den Menschen ein Instrument an die Hand geben, mit dem sie sich frühzeitig auf ihren vierten Lebensabschnitt vorbereiten können: Einfach, transparent und innovativ. Unser System der Alterspflege ist vor Jahrzehnten stehen geblieben und unsere ältere Bevölkerung bezahlt die Rechnung.“


Über Helvetic Care AG

Die Helvetic Care AG hat mit www.orahou.com die erste unabhängige Bewertungs- und Vergleichsplattform für Alters- und Pflegeheime in der Schweiz lanciert. Orahou.com ist ein digitaler Angebotskatalog für das Wohnen im Alter 75+. Mit den Swiss Healthcare Awards verfügt das Portal über ein Ratingsystem, welches alle Alters- und Pflegeheime, Spitex- und Homecare-Organisationen nach standardisierten Indikatoren prüft und bewertet. Das daran angeschlossene Vorsorgeplanungsinstrument WIA75 eröffnet jeder und jedem die Möglichkeit, seine 4. Säule frühzeitig zu planen. Nach einer Bedarfs-, Bedürfnis- und Wunschanalyse der Kunden erfolgt eine Vorsorgeplanung WIA75 des 4. Lebensabschnittes mit einer rechtsverbindlichen Erklärung. Darin enthalten sind alle Details zur Wohnplanung (unter Berücksichtigung der Pflege- und Betreuungskosten), Langzeitpflege und weiteren Faktoren.

Weitere Informationen

Helvetic Care AG        
Martin Spinnler        
Mitglied der Geschäftsleitung
Oberdorfstrasse 8c
6340 Baar / ZG
Tel: +41 (0) 43 530 33 33
Mail: martin@orahou.com
www.orahou.com


Bildlegende (von Links nach rechts):

Marc Joset, Verwaltungsrat, ehemaliger Präsident der Finanzkommission des Kantons Basellandschaft

Martin G. Spinnler, Verwaltungsratspräsident und Mitglied der Geschäftsleitung, Leiter Orahou.com

Joachim Masur, Verwaltungsrat, Ehemaliger CEO der Zürich Versicherung Schweiz

Tobias Pflugshaupt-Trösch, Verwaltungsrat und Mitglied der Geschäftsleitung, Leiter Swiss Healthcare Awards und WIA75

Urs Wyss, Verwaltungsrat, Mitglied der Geschäftsleitung von Ticketcorner



Ihre Meinung / Ihr Kommentar


Daniel Schmid

Die Heime werden wie Spitäler beurteilt - nach den Fachkompetenzen und dem Ausbildungsstand (Papier) der Pflegenden. Die dabei so wichtigen und jedem bekannten Soft-Faktoren der Betreuung werden hierbei jedoch nicht oder nur ganz marginal berücksichtigt. Diese sind um etliches zeitintensiver, werden jedoch nicht entsprechend finanziert. Die Sozialinstitutionen verkommen zu Industriegebilden, die, weil privatisiert, rentieren und Gewinn abwerfen müssen. Beim Ansatz "Ambulant vor Stationär" und dem massiven Abzug von Geldern bei der Spitex beisst sich die Katze jedoch in den Schwanz. Moderne Einrichtungen und ein Wettbewerb bei den Angeboten wie im Hotel lassen auch in diesem Bereich die Kosten steigen. Oft sind das Angebote, die die Bewohnenden zu Hause gar nie in Anspruch genommen haben geschweige denn, sich leisten konnten. Zudem kommen die Bewohnenden später, kränker und reduzierter in die Heime. Der Pflege- und Pflegemittelaufwand wird dadurch pro Bewohnenden viel höher. Die Aufenthaltsdauern werden kürzer. Die Beobachtungsphase mit Erhebungen und Einstufungen, bis der Patient bekannt, ist frisst unheimlich Zeit, die zur Betreuung einfach fehlt oder die die Personalkosten wieder steigen lässt - auch die der externen Institutionen, der GEF oder GD und der Kassen etc., weil die ja kontrollieren müssen. Ein Trend Zurück zur Normalität wäre allen dienlich und würde letztlich die Kosten wieder sinken lassen. … und seien wir ehrlich, die Zweiklassengesellschaft existiert. Also lassen wir doch auch hier die Möglichkeiten zu, die eh gefordert werden. Dann gibt es Heime für Vermögendere und weniger Vermögende, aber für Letztere so, dass sie nicht die letzten Jahre vor sich hinvegetieren und sich als Belastung fühlen müssen, für die Gesellschaft, für die sie Jahrelang eingezahlt haben. Es darf nicht sein, dass unsere Eltern und Grosseltern, die uns im vorangegangen sind, ein schlechtes Gewissen haben müssen, weil sie noch leben. ...und seien wir uns bewusst: wir machen unser Bett für morgen heute.

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Rückmeldung des orahou-Teams

Sehr geehrter Herr Schmid

Vielen Dank für Ihre differenzierte Rückmeldung. Auch wir sind unbedingt der Meinung, dass die Würde der lebenserfahrenen Menschen, welche u.a. einen wichtigen Beitrag zum heutigen Wohlstand unserer Gesellschaft beigetragen haben, wertzuschätzen sei.

Die Helvetic Care AG hat sich zum Ziel gesetzt, eine Plattform (www.orahou.com) zu schaffen, welche den Betroffenen, ihren Angehörigen und Bekannten und Interessierten ermöglicht, eine Gesamtsicht über die Angebote im Bereich Wohnen und Leben im Alter zu erhalten. Zusätzlich soll das Standort-Rating eine Hilfestellung bei der Vorwahl darstellen.

Um auf die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen und ihren Angehörigen noch differenzierter eingehen zu können, wurde das Angebot WIA75 lanciert. Dieses hat zum Ziel, die jeweiligen Bedürfnisse punktgenau zu erfassen und auf die Ausgangslage zugeschnittene Lösungsansätze unter Einbezug des holistischen Ansatzes auszuarbeiten.

orahou-Team / TP

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